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Verein für deutsch-französische Studienbeziehungen
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Bi-licence

Hier sind die Fächer vorgegeben, dafür aber geringer, da noch Blöcke im deutschen Recht hinzukommen. Der große Vorteil ist, dass am Ende des Semesters nur fünf bzw. im zweiten Semester sogar nur vier Prüfungen im französischen Recht abgelegt werden müssen.

Im ersten Semester müssen belegt werden:

  • Droit commercial (droit des affaires)
  • Droit du travail
  • Droit international public
  • Droit communautaire
  • Droit civil I
Es ist nur ein TD erforderlich. Dies kann Droit commercial oder Droit international public sein.

Im zweiten Semester stehen an:

  • Droit commercial 2 oder Droit international public 2 (obligatorisch das, was im 1. Sem. TD war)
  • Droit des libertés fondamentales
  • Droit fiscal
  • Droit judiciaire privé
  • TD: Droit commercial 2 oder Droit international public 2 

Von den deutschen Blöcken habe ich gehört, dass sie im Vergleich zu den französischen Blöcken in Potsdam ziemlich leicht sein sollen und dass gute Noten erreicht werden können. Dennoch stellen sie natürlich eine zusätzliche Arbeitsbelastung dar. Die Blöcke sind teilweise nicht an den Potsdamer Gegebenheiten orientiert, sodass im ersten Semester u.a. deutsches Individualarbeitsrecht auf dem Plan steht. Weiterhin sind nicht alle Blöcke in Deutschland Pflichtprogramm; im zweiten Semester wird so u.a. Umwelthaftungsrecht gelehrt.

Im ersten Semester (mit vielen Anrechnungsmöglichkeiten) standen an: Individualarbeitsrecht, Familienrecht sowie nach Wahl Besonderes Strafrecht oder Handelsrecht. Im zweiten Semester sind abzulegen: Umwelthaftungsrecht, Verbraucherrecht, Staatsrecht III, Konkurrenzrecht.

Zudem sind Übersetzungs- und Englischkurse zu belegen. Einige Dinge kann man sich zu (ganz oder anteilig) anrechnen lassen oder man kann ihnen durch eine Prüfung in Frankreich entgehen (so z.B. expression orale: allemand). Insgesamt ist aber zu bedenken, dass es für die Franzosen in Nanterre möglich ist, nur über diese Blöcke eine bi-licence im deutschen und französischen Recht zu erwerben, also ohne jemals in Deutschland gewesen zu sein.