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Verein für deutsch-französische Studienbeziehungen
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Ansichten von Kommilitonen zum Studium in Paris

Meiner Sicht der Dinge nach sollte man mindestens 1 Jahr nach Paris gehen, weil 1 Semester für den ganzen Aufwand einfach zu kurz ist, und nicht länger als 2 Jahre, weil dann das Studium zu sehr verlängert wird – außerdem hat man auch keine wirkliche Perspektive als Deutscher, in Paris nach dem Master 2 weiterzustudieren (also in einer Anwalts- oder Richterschule).

Man sollte m. E. nicht nach Paris gehen, wenn man in Potsdam den notwendigen Notenschnitt nur mit allergrößter Mühe erreichen konnte (Bsp: durch Spicken und Wiederholen von Klausuren). Dann schafft man die Licence nämlich möglicherweise auch nicht – aber das ist natürlich alles sehr abhängig von den persönlichen Umständen.
Finanzielle Probleme sind sicher kein Grund, nicht nach Paris zu kommen: Man kann problemlos in einem Studentenwohnheim wohnen, billiger als in Deutschland, und billige Supermärkte gibt es auch in Paris. Und wenn man sich beim Umzug zusammen tut, kostet das auch kein Vermögen. Außerdem gibt es auch jede Menge Möglichkeiten, in Paris nebenher zu arbeiten (als Kellner, Übersetzer, Nachhilfe) und vom Studienzeitaufwand her ist das auch akzeptabel.

Vorteil: sehr sinnvoll, macht Spaß, guter Einblick ins andere System, neue Methodiken, EINMAL IN PARIS GEWOHNT HABEN, neue Leute, wenn schon Ausland, dann kann man es auch mit einem sinnvollen Programm verbinden, außerdem ist Nanterre eine gute Uni

Wie lange: hängt davon ab, was man möchte: ein Jahr auf jeden Fall, dabei ruhig auf die Anrechnung als Schwerpunktbereich setzen, umentscheiden kann man sich immer noch, 1 1/2 Jahre sind nett wg. Stipendiums und der maîtrise und machen dann auch keinen Unterschied mehr

Nachteil: die üblichen Nachteile eines Auslandsaufenthaltes: es ist anstrengend, unbequem und beizeiten nervenzermürbend, aber dafür macht man das ja auch!